Die Technologiefolgenabschätzung befasst sich mit der Analyse von Trends in Wissenschaft und Technologie sowie der Abschätzung von Chancen und Risiken. Sie erarbeitet Handlungsoptionen für die Politik und legt besonderen Wert auf unbeabsichtigte, langfristige Folgewirkungen.
Relevanz: Definition der TFA, die wichtigsten Institutionen (TA-SWISS, TAB, ITA) und der idealtypische TA-Ablauf nach ITA (8 Schritte) sind die prüfungsrelevanten Kernelemente. Kritikpunkte an der TFA können als Vertiefungsfrage kommen.
Technologiefolgenabschätzung (TFA)Beobachtung und Analyse von Trends in Wissenschaft und Technologie sowie Abschätzung von Chancen und Risiken; engl. «technology assessment» (TA).TA-SWISSSchweizerische Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung; öffentlich finanziert, gehört zu den Akademien der Wissenschaften Schweiz; gesetzliche Grundlage im FIFG.TABBüro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag; wissenschaftliche Einheit des ITAS am KIT.ITAInstitut für Technikfolgenabschätzung in Österreich; interdisziplinäres Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).Sekundär- und TertiärwirkungenUnbeabsichtigte, zumeist erst langfristig auftretende Folgewirkungen des Technologieeinsatzes, die über die direkten Primäreffekte hinausgehen; besonderer Analysefokus der TFA.Parlamentarische TechnikfolgenabschätzungForm der TFA als Beratungsinstrument für die Politik; zielt auf prospektive Analyse und Bewertung der Folgen einer Technologie.Partizipative VerfahrenMethoden der Bürgerbeteiligung im Rahmen der TFA; tragen zur demokratischen Willensbildung bei.